Zittau/Berlin. Eine neue Straßenverbindung im Dreiländereck soll Zittau in einigen Jahren vom Durchgangsverkehr entlasten und den Güterverkehr in der Grenzregion erleichtern. Mit dem Bau soll im Mai 2004 zum EU-Beitritt der beiden Nachbarländer begonnen werden. Das teilte das Bundesverkehrsministerium in Berlin am Donnerstag mit. Die Bauzeit soll bei drei bis vier Jahren liegen. Der Bund beteiligt sich mit 13 Millionen Euro an dem Projekt, Tschechien mit 2,5 Millionen Euro. Geplant ist, die Ortsumgehung Zittau mit einer neuen Grenzbrücke über die Neiße ins polnische Sieniawka (Klein-Schönau) zu verlängern. Von dort soll die Straße dann ins tschechische Hradek nad Nisou (Grottau) weiterführen und an die Strecke Hradek nad Nisou - Liberec (Reichenberg) angebunden werden. Der deutsch-tschechische Güterverkehr muss dann nicht mehr den Umweg über das Zittauer Gebirge nehmen, wo es bei Schnee und Glätte oft Schwierigkeiten gibt. (vr/dpa)
Grünes Licht für neue Straßenverbindung im Dreiländereck
Erleichterung für deutsch-tschechischen Güterverkehr