Bremen/Hamburg, Das Berufsbild Speditions- und Logistikkaufmann erfreut sich eines lebhaften Zuspruchs. Das bestätigten übereinstimmend der Verein Bremer Spediteure e.V. (VBSp) und der Verein Hamburger Spediteure e.V. (VHSp) der VerkehrsRundschau. Mit dem Stichtag 1.August - dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2005/2006 - begannen in Bremen 225 junge Menschen mit der Ausbildung. „Das sind 12,5 Prozent mehr als noch vor einem Jahr", freut sich Thomas W. Herwig, VBSp-Vorsitzender. In Hamburg sind bei der zuständigen Handelskammer mit dem selben Stichtag 387 Ausbildungsverträge bestätigt. Den Ausbildungsplatzbewerber bescheinigte VHSp-Geschäftsführer Kurt-Jürgen Schimmelpfeng zwar grundsätzlich eine gute Qualifikation und Leistungsbereitschaft. „Aber die Qualität der Bewerber um einen Ausbildungsplatz ist immer noch nicht so, wie sich das die Unternehmen wünschen und wie sie sie benötigen", schränkte der VHSp-Geschäftsführer ein. Eine Einschätzung, die beim Kollegenverband in Bremen ebenfalls bestätigt wird. Daher müsse im Verlauf der Ausbildung vieles nachgeholt werden, was eigentlich in den Basisschulen hätte vermittelt werden müssen. Zur anhaltenden Attraktivität des Berufsbildes trage auch bei, dass das Speditions- und Logistikgewerbe in den beiden Verkehrs- und Wirtschaftszentren an Weser und Elbe einen weiterhin hohen Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften hat. (eha)
Großes Interesse an Ausbildung zum Speditions- und Logistikkaufmann
Besonders an Weser und Elbe besteht hoher Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften