New York. Der notleidende US-Autobauer General Motors (GM) prüft zu seiner Rettung laut Medienberichten die Trennung von mehr Marken als bisher geplant. Auch Pontiac und die Kleintransporter-Marke GMC stünden nun komplett zur Diskussion. Von den derzeit insgesamt acht GM-Marken in den USA würden damit fünf verkauft oder eingestellt werden, hieß es. Der Konzern dementierte die Spekulationen. GM-Verkaufschef Mark LaNeve bekräftigte in einem Interview, die im Februar angekündigte Markenstrategie sei auch die weiter geltende. Die Berichte seien „ohne Substanz und unwahr“, sagte der Manager dem US-Fachmagazin „Automotive News“ am Donnerstagabend. Die US-Regierung hat der Opel-Mutter GM für einen endgültigen Sanierungsplan ein Ultimatum bis Ende Mai gestellt. Bislang erhielt der Autobauer 13,4 Milliarden Dollar an Staatshilfen. GM-Chef Fritz Henderson will an diesem Freitag bei einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz über den aktuellen Stand der Sanierungspläne informieren. (dpa)
GM will noch mehr US-Marken abstoßen
Laut Medienberichten steht auch die Kleintransporter-Marke GMC zu Diskussion