Osnabrück. Nach einem Jahr Feldversuch mit den 25-Meter-LKW in Niedersachsen zieht das Logistikunternehmen Hellmann Worldwide Logistics eine positive Bilanz. Sowohl für die Sicherheit im Straßenverkehr, als auch für die Umwelt sieht der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Hellmann keinerlei negative Auswirkungen und möchte den Feldversuch verlängern. Treibstoffverbrauch und Fahrverhalten seien mit herkömmlichen LKW vergleichbar. Der Vorteil laut Hellmann: Der überlange LKW besitze eine höhere Laderaumkapazität und einen geringeren Dieselverbrauch. Überraschend sei, dass sich die Umweltverbände gegen dieses Verkehrskonzept aussprechen. „Anstatt drei könnten künftig zwei LKW das gleiche Ladevolumen befördern,“ sagte Hellmann. Der überlange LKW soll auf Straßen und auf Schienen zur Beförderung von Gütern eingesetzt werden. Mit dieser Aussage entkräftet Hellmann das Argument, dass die Waren der umweltfreundlicheren Bahn entzogen und auf die Straße verlagert werden. „Beim erwarteten steigenden Verkehrsaufkommen kann der Gigaliner neben einer sinnvollen Verkehrspolitik helfen, den Straßentransport zu entlasten. Die Schiene kann dieses Volumen keineswegs auffangen,“ so Hellmann. (ma)
Gigaliner: Positive Bilanz nach einem Jahr Feldversuch
Spedition Hellmann befürwortet Fortsetzung des Pilotprojekts mit 25-Meter-LKW