Rom. Dieses Mal sind sich alle Gewerkschaften einig: Sie haben zu einem Generalstreik der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs aufgerufen. Von Sonntagabend um 21 Uhr bis Montagabend 21 Uhr soll er dauern. Es wird zu langen Wartezeiten und Ausfällen kommen, auch im internationalen Fernverkehr. Die Staatsbahnen haben vorab für den Sonntag ein Drittel, für den Montag über 50 Prozent aller fahrplanmäßigen Züge gestrichen. Weitere Züge werden nur auf Teilstrecken verkehren. Vor Fahrtantritt ist es ratsam, genauere Auskünfte „trenitalia.com“ einzuholen. Für den Pendlerverkehr gibt es morgens von 6 bis 9 Uhr und abends von 17 bis 19 Uhr einige garantierte Züge. Die Zubringerzüge zu den Flughäfen Malpensa und Fiumicino sind vom Streik nicht betroffen. Den Gewerkschaften geht es um einen einheitlichen, nationalen Tarifvertrag im Transportwesen, der zwar vor einem Jahr im Prinzip ausgehandelt, aber bis jetzt nicht konkretisiert wurde. (rp)
Generalstreik in Italien
Gewerkschaften fordern einheitlichen Tarifvertrag für das Transportwesen