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Gebrauchthandel erwartet höheren Absatz und steigende Preise

Das Internet bleibt für Gebrauchtfahrzeuge ein wichtiger Vertriebsmotor
© Foto: Continental

Marktstudie des TÜV Süd: Der Autohandel rechnet für 2011 steigende Gebrauchtpreise. Mehr als jeder zweite Händler hat bereits seinen eigenen Online-Shop


Datum:
14.04.2011
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München. Auch wenn sich die Gebrauchtmärkte im PKW- und NFZ-Segment in einigen Punkten unterscheiden, zeichnen sich doch auf beiden Märkten ähnliche Entwicklungen ab. Im Gebrauchtwagenmarkt geht der Autohandel in Deutschland von höherem Absatz und steigenden Preisen aus. Zudem bleibt das Internet der Vertriebsmotor.

Dies sind die Erkenntnisse einer repräsentativen Befragung aus dem März 2011 unter 406 Autohäusern und Werkstätten durch das Marktforschungsinstitut Technomar im Auftrag von TÜV Süd.: „Grundsätzlich bestätigen die Ergebnisse, was unsere Experten schon seit längerem beobachten: Die Bedeutung des Gebrauchtwagenhandels wird weiter zunehmen, insbesondere im Bereich der jungen Gebrauchtfahrzeuge", kommentierte Bernhard Kerscher, Sprecher der Geschäftsführung der TÜV Süd Auto Service GmbH, die Studie. Geht es nach der Einschätzung des Autohandels, müssen sich die Käufer in diesem Jahr auf steigende Preise am Gebrauchtwagenmarkt einrichten. So rechnen über 42 Prozent der befragten Händler mit steigenden Preisen im Jahr 2011, lediglich 16 Prozent erwarten ein nachgebendes Preisniveau.

Diese Einschätzung deckt sich mit den Aussagen zum Absatz an Gebrauchtwagen: Hier erwarten 50 Prozent der Befragten einen Anstieg. Trotzallem bleiben die Händler vorsichtig, denn lediglich 35 Prozent rechnet mit einem Anstieg des Bruttogewinns, knapp 25 Prozent dagegen mit rückläufigen Ergebnissen. Als Grund hierfür sehen die Studienherausgeber unter anderem die Tatsache, dass erst 65 Prozent der Händler ein Managementsystem nutzen, um Durchlaufzeiten, Restwertermittlung und den Bruttogewinn zu verbessern. Das bedeute im Umkehrschluss, dass 35 Prozent der Händler das Gebrauchtwagengeschäft mehr oder weniger nebenher betreiben. Stolze 93 Prozent der Befragten stellen die Angebote ins Internet. Mehr als jeder zweite hat einen eigenen Online-Shop. Dementsprechend international geht es zu. So geben 41 Prozent der Händler an, dass sie durch die Nutzung des Internets Kunden im Ausland hinzu gewonnen haben.

Für gut 15 Prozent der Anbieter generiert sich das Gebrauchtgeschäft zu 75 Prozent aus den Onlineaktivitäten. Fast jeder Fünfte nutzt hierfür die sozialen Netzwerke. (rs)

Link zur Studie: www.tuev-sued.de/gebrauchtwagenstudie2011

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