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Gebrauchthandel: Die Höfe leeren sich

Der Gebrauchtwagenhandel entwickelt sich entspannt
© Foto: DAF

Der Druck, Fahrzeuge über den Preis unbedingt verkaufen zu müssen, nimmt im Gebrauchthandel spürbar ab


Datum:
22.02.2011
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Maintal. „Im Gebrauchtwagengeschäft blickt der Handel überwiegend zufrieden auf seine Hofbestände". So analysiert der Marktbeobachter Eurotax Schwacke aus Maintal den Trend auf dem Gebrauchtmarkt. Die Auswahl ist momentan noch vorhanden und es gibt keinen unmittelbaren Druck, Fahrzeuge über den Preis abstoßen zu müssen.

Junge Euro-5-Sattelzugmaschinen tendieren im Preis fest bis leicht ansteigend. Was auch an den längeren Lieferzeiten für Neufahrzeuge liegt. Die Nachfrage nach dem eigentlich bereits fast eingestellten Geschäft mit Euro-3-LKW sei weiterhin vorhanden und allmählich glichen sich die Wertverluste der vergangenen Jahre wieder aus.

Das Exportgeschäft nach Osteuropa beziehungsweise nach Russland konzentriert sich derzeit auf bis zu 36 Monate alte Fahrzeuge, wobei sowohl Euro-5- wie auch Euro-4-Modelle nachgefragt sind. Bemerkenswerte Preissteigerungen verzeichnet die 12-Tonnen-Klasse mit der Schadstoff-Norm Euro-4. Diese habe wieder das Preisniveau aus dem Jahr 2007 erreicht. Der Kippermarkt zeige sich zu Jahresbeginn uneinheitlich. Drei-Achs-Kipper gaben im Preis etwas nach, Vier-Achs-Kipper blieben stabil.

Auf dem wichtigen polnischen Gebrauchtmarkt ziehen die Euro-5-Fahrzeuge mehr Kundeninteresse auf sich, heißt es seitens Eurotax Schwacke. Die sukzessiv anziehende Nachfrage insbesondere nach Sattelzugmaschinen habe Auswirkungen auf die Preise. Für Sattelzugschlepper mit Euro-3-Motor seien die Werte stabil. Hier wird die weitere Preisentwicklung von der Einführung des polnischen Mautsystems ab dem 1. Juli 2011 und den Mautsätzen beeinflusst werden. Bei den Kippern blieben Nachfrage und Preise stabil. (rs) 

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