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Frankreich: Verkehrsstaatssekretär Bussereau ist amtsmüde

Der französische Verkehrsstaatssekretär Dominique Bussereau denkt daran, bei der für September angekündigten Regierungsumbildung aus dem Amt zu scheiden.
© Foto: Weltverkehrsforum

Staatssekretär Bussereau will im September wieder als Abgeordneter fungieren / Gerüchte über Unstimmigkeiten zurückgewiesen


Datum:
18.08.2010
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Paris. Der französische Verkehrsstaatssekretär Dominique Bussereau denkt daran, bei der von Staatspräsident Sarkozy für September angekündigten Regierungsumbildung aus dem Amt zu scheiden. Entsprechende Pressemeldungen bestätigte er am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Ende August wolle er hierüber mit dem Generalsekretär im Elysée-Palast Claude Guéant reden, denn die geplante Entscheidung hänge nicht nur von ihm selbst, sondern auch vom Präsidenten und seinem Premierminister ab.

Bussereau gehört der Regierung seit Mai 2002 an und erklärte, niemand sei ein Leben lang Minister. Gerüchte über Unstimmigkeiten oder politische Probleme zwischen ihm und den beiden Spitzen der Exekutive wies der Staatssekretär zurück.

Der dem früheren Ministerpräsidenten Jean-Pierre Raffarin nahestehende 58 Jahre alte Bussereau war zu Beginn seiner Regierungstätigkeit schon einmal für den Verkehr zuständig, wurde danach zum Haushaltsstaatssekretär ernannt und leitete unter Jacques Chirac das Agrarministerium. Sein jetziges Amt hat er seit 2007 inne. Er gab zu verstehen, dass er diese Lebensphase nunmehr als beendet betrachte und gerne wieder als Abgeordneter in die Nationalversammlung einziehen würde. Dominique Bussereau bekleidet neben seiner Regierungstätigkeit auch noch das Amt des Vorsitzenden des Conseil Général im Departement Charente-Maritime. Bei den jüngsten Regionalwahlen hatte er in der Region Poitou-Charente gegen die als Favoritin geltende Ségolène Royal, die frühere Präsidentschaftskandidatin, eine empfindlich Schlappe erlitten und keinen Hehl daraus gemacht, sich nur aus Parteigehorsam zur Wahl gestellt zu haben. Anfang August ist er aus dem Conseil Régional, in welchem er seither als Oppositionsführer fungieren sollte, nach nur dreimaliger Sitzungspräsenz ausgeschieden. (jb)

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