Paris. Nicht einverstanden sind die führenden französischen Straßengütertransport-Verbände TLF, FNTR und Unostra mit den bisher bekannt gewordenen Regierungsplänen zur Rückerstattung der geplanten CO2-Steuer an bestimmte besonders krisengefährdete Gewerbebereiche. Während die Landwirtschaft und Fischerei ihre Steuerzahlungen zu 75 Prozent ersetzt bekommen sollen, hatte sich der Pariser Ministerrat zuletzt für die Straßentransportbranche auf lediglich 35 Prozent verständigt. Dies bezeichneten deren Verbände als Provokation. Sie bestehen auf Gleichbehandlung mit den Bauern und Fischern, fordern ferner Verbesserungen im Bereich der Dieselkosten-Frage und verlangen die Schaffung eines speziellen Gewerbefonds zur Förderung des nachhaltigen Straßengütertransports. Er solle mit den verbleibenden nicht rückerstatten 25 Prozent aus der CO2-Steuer finanziert werden. (jb)
Frankreich: Transportverbände fordern Gleichbehandlung
Französische Transporteure wollen im selben Umfang begünstigt werden wie die Landwirte und Seefischer