München. Die Transportpreise im Straßengüterverkehr sind im 1. Quartal 2009 im Vergleich zum 4. Quartal 2008 gesunken – trotz einer kräftigen Mauterhöhung zum 1. Januar 2009. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Index von 107,0 Punkten auf 105,7 Punkten gesunken. Das entspricht einem Minus in Höhe von 1,22 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hingegen liegen die LKW-Frachtraten um 1,3 Prozent höher. Damit hat sich der Anstieg jedoch deutlich abgeschwächt (4. Quartal 2008 im Vergleich zum 4. Quartal 2007: + 3,9 Prozent). Den stärksten Einbruch im Straßengüterverkehr hat es bei den Frachtraten für den grenzüberschreitenden Verkehren gegeben. Auf diesen Relationen gaben der Index im 1. Quartal 2009 um 2,56 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2009 nach. Im Fernverkehr (über 150 Kilometer) hingegen verloren die Beförderungsentgelte mit 1,0 Prozent unterdurchschnittlich. Gleiches gilt für den Regionalverkehr (51 bis 150 Kilometer) mit - 0.6 Prozent und für den Nahverkehr (bis 50 Kilometer) mit – 0,5 Prozent. Gestiegen sind hingegen die Preise für den Schienengüterverkehr im ersten Quartal 2009. Gegenüber dem vierten Quartal 2008 steht ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent zu Buche. Im Vergleich zum ersten Quartal 2008 verteuerten sich deren Leistungen um 2,0 Prozent höher. Kräftig in den Keller rutschten hingegen die Frachtraten für die See- und Küstenschifffahrt. Im Vergleich zum 4. Quartal 2008 verlor der Index 25,4 Prozent. Gegenüber dem 1. Quartal 2008 brach der Index sogar um 33,5 Prozent ein. (cd)
Frachtraten im Straßengüterverkehr sinken im 1. Quartal 2009
Höher Preise im Schienengüterverkehr/Entgelte für See- und Küstenschifffahrt brechen ein