Hamburg. Der US-Integrator FedEX misst dem Standort Hamburg im Rahmen der Weiterentwicklung seiner Deutschland-Organisation eine Schlüsselposition bei. Das unterstrich Bernhard Schloemer, Geschäftsführer FedEx-Deutschland, am Donnerstag in der Elbe-Metropole anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme einer zweiten Niederlassung in der Hansestadt. Damit könne der Südosten und das Zentrum der wichtigen norddeutschen Handels- und Industriestadt noch optimaler bedient werden. Schloemer wollte die Einrichtung einer dritten Niederlassung in Hamburg zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließen. "Das kann passieren” bestätigte er der VerkehrsRundschau. Von Hamburg aus wird Schleswig-Holstein und der Großraum Bremen mit abgedeckt. Die Sendungen werden von der Elb-Metropole täglich mittels Flugzeug nach Frankfurt befördert, von wo aus die Weiterleitung der Fracht innerhalb der weltumspannenden FedEx-Organisation erfolgt. Umgekehrt erfolgt im einkommenden Verkehr die Weiterverteilung der internationalen Sendungen über Frankfurt/Main ins Bundesgebiet. (eha)
FedEx: Dritte Niederlassung für Hamburg durchaus realistisch
Hansestadt nimmt Schlüsselposition bei strategischer Weiterentwicklung ein / Von Hamburg sollen Schleswig-Holstein und der Großraum Bremen mit abgedeckt werden