Fahrplan der EU-Erweiterung nicht gefährdet

22.10.2001 17:26 Uhr

Verheugen kündigt Übergangsfristen bei Kabotagefahrten für Beitrittsländer an

Für Fuhrunternehmer Osteuropas wird es nach dem EU-Beitritt ihrer Reformländer Übergangsfristen für Kabotagefahrten innerhalb der EU-Staaten geben. So EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen zur Verkehrs-Rundschau am vergangenen Freitag in Brüssel. Damit würde auch Forderungen nach einer schrittweisen Öffnung des EU-Binnentransportmarktes Rechnung getragen. Verheugen sieht in der gegenwärtigen Vorbereitungsphase "eine Entwicklung, die schneller verläuft als ich es gedacht habe". Die Beitrittsverhandlungen Ende 2002 abzuschließen, sei "Ziel, nicht Option". Der Kommissar kündigte "Beitrittsberichte und ein Strategiepapier" an. Ihm vorliegende Zahlen zeugten angesichts der angespannten politischen Lage von einer "erstaunlich robusten wirtschaftlichen Situation" in den Beitrittsländern. Der "Fahrplan der Erweiterung" sei nicht in Frage gestellt. (vr/dw)

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