Fachwissen: Die Automobilwirtschaft in Osteuropa

29.04.2004 17:00 Uhr
Unternehmensberater Oliver Podevins

Mit der EU-Erweiterung werden die Produktionsstandorte in Osteuropa noch interessanter für Automobilzulieferer. Diese Entwicklung verändert aber auch die Logistikstrukturen.

München. Die Entscheidung des koreanischen Autokonzerns Hyundai, im nordslowakischen Zilina 1,7 Milliarden Dollar in neue Produktionsanlagen zu investieren, hat dem Trend zur Verlagerung der Automobil- und Komponentenproduktion in die Beitrittsländer neuen Antrieb gegeben. Niedrige Produktionskosten, der bevorstehende EU-Beitritt, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen und gut ausgebildete Arbeitskräfte haben die Visegrad-Gruppe (Polen, Tschechien, Ungarn und die slowakische Republik) für die Automobilindustrie sehr attraktiv gemacht. Neben OEMs wie VW, Honda, Porsche, Suzuki oder General Motors, haben sich zahlreiche internationale agierende Zulieferer wie Johnson Controls oder die Lear Corporation angesiedelt. „Der rasante Aufschwung ostmitteleuropäischer Länder zu strategischen Produktionsstandorten wird wichtige Trends in der Automobillogistik verstärken. Er wird den Wandel von einer Unternehmensperspektive zu einer „Netzwerkperspektive beschleunigen”, so Fachwissen-Autor Oliver Podevins in seinem Beitrag. Der selbstständige Unternehmensberater beschreibt die Auswirkungen auf den intermodalen Verkehr, den Einsatz der Transpondertechnologie und des Supply Chain Event Managements (SCEM), die Erweiterung der Supply Chain Collaboration auf Teil- und Systemlieferanten im Rahmen von Supply Networks sowie die Stärkung der Kontraktlogistik im Dreiländereck Slowakei-Ungarn-Polen. Sie finden den ausführlichen Fachbeitrag in unserer Online-Rubrik (Fachwissen) zum kostenlosen Download (PDF).

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