Paris. Die neue Eurotunnel-Führung mit dem früheren Touristik-SpezialistenJacques Maillot („Nouvelles Frontières“) an der Spitze hat eine ersteSchlappe erlitten. Sie muß ihre Frachtpläne fürs Erste begraben, nachdem die Gläubigerbanken dafür keine neuen Kreditlinien eröffnen wollten. Das erklärte Christian Costa, Chef der Frachttochter Europorte 2, gegenüber der Pariser „La Tribune“. Dabei hatte das Unternehmen bisher als einziger Bewerbervon Paris die nötige Betreiberlizenz erhalten, wenn auch zunächst erst nurbefristet bis Februar 2005. Auch wenn Europorte 2 den Banken nun rasch ein neues Finanzierungsmodell unterbreiten sollte, gehen der Frachtfirma in jedem Fall mehrere Monate verloren, denn sie wollte ihren Betrieb zwischen Dollands Moor südlichLondon und dem schweizerischen Basel schon Anfang kommenden Jahres aufnehmen und ab 2006 damit auf plus minus null gekommen sein. (vr/jb)
Eurotunnel-Frachtpläne vorerst an Banken gescheitert
Ab 2005 waren Verkehre zwischen dem Großbritannien und der Schweiz geplant