Hamburg. Ziel sei die Entlastung der Seeterminals sowie ein verbesserter Service für die Kunden, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Das Konzept sieht vor, die Container bereits im Inland anliefern und abholen zu lassen. Wenn von den Kunden gewünscht, übernehmen Eurogate oder andere Dienstleister den Transport von und zu den Seeterminals entweder per Bahn, Binnenschiff oder LkW. Damit rücke der Seehafen ein Stück näher an seine Endkunden heran. Das Netzwerk gehe am 2. Januar 2009 in Betrieb und werde mit Partnerunternehmen umgesetzt. Der Terminalbetreiber habe bereits mit sechs Inland-Containerterminals Verträge über die Abwicklung von Umschlags- und Depotaktivitäten geschlossen. Weitere Inland-Standorte sind geplant.
„Die Inlandterminals werden Konsolidierungspunkte für Hinterlandverkehre“, erklärt Emanuel Schiffer, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäftsführung. Zudem könnten die Lagerzeiten von Containern auf den Seeterminals deutlich reduziert werden.
Eurogate habe bereits Verträge mit folgenden Partnerunternehmen geschlossen: Mindener Hafen GmbH, Magdeburger Hafen GmbH, Container Terminal Dortmund GmbH, Auto-Terminal-Wiesau GmbH in Kooperation mit der Pöhland Speditionsgesellschaft mbH, Gernsheimer Umschlags- und Terminalbetriebsgesellschaft mbH & Co. KG sowie mit BLG Logistics für den Neustädter Hafen in Bremen. Sämtliche Standorte verfügen über trimodale Transportmöglichkeiten (außer Wiesau). Es ist geplant an allen Standorten sämtliche Eurogate-Dienstleistungen rund um den Container, wie zum Beispiel Vollcontainer-Lager und Leercontainer-Depot, Container-Reparatur- und Wartungs-Services oder Verkauf und Vermietung von Containern anzubieten.