EU-Trassen zu Drittländern geplant

12.12.2005 15:33 Uhr

Transeuropäisches Verkehrsnetz soll erweitert werden

Brüssel. Zwischen der EU und dem „Rest der Welt“ sollen solide Verkehrsadern entstehen. Damit befasste sich eine Expertengruppe, die nach einjähriger Arbeit jetzt ihren Abschlussbericht vorlegte. EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot und seine Vorgängerin Loyola de Palacio als Teamchefin erläuterten ihn vor der Presse. Fixiert wurden Routen, die das Transeuropäische Verkehrsnetz (TEN) mit 26 Nicht-EU-Ländern verbinden sollen: Albanien, Algerien, Armenien, Ägypten, Palästina, Aserbaidshan, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Israel, Jordanien, Kosovo, Kroatien, Libanon, Libyen, Marokko, Mazedonien, Moldawien, Norwegen, Russland, Schweiz, Serbien/Montenegro, Syrien, Tunesien, Türkei, Ukraine und Weißrussland. Ihre Vertreter sowie die der 25 Unionsländer und der EU-Anwärter Rumänien und Bulgarien erarbeiteten fünf multimodale Kernachsen für ein interkontinentales Terrain: – „Meeresautobahnen“ zwischen Ostsee, Atlantik, Mittelmeer und Schwarzem Meer mit Anbindung zum Suezkanal, Roten Meer und Pazifik – eine Nordachse nach Russland – eine Zentrale Achse vom EU-Zentrum zur Ukraine und zum Schwarzen Meer – eine Südost-Achse über den Balkan und die Türkei zum Kaukasus, Kaspischen und Roten Meer sowie Persischen Golf und eine Südwest-Achse nach Afrika. (dw

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