Straßburg. Das Europäische Parlament (EP) hat jetzt den Richtlinienentwurf zur "intermodalen Ladeeinheit" mit nur wenigen technischen Änderungen gebilligt. Anvisiert ist ein Frachtcontainer, der universell für Straße, Schiene und Wasserweg einsetzbar ist. Das erlaubt nach Ansicht des EP-Berichterstatters Ulrich Stockmann (SPD) „optimale Transportketten verschiedener Verkehrsträger“, was den Frachtumschlag „einfacher, schneller und preiswerter“ mache. Die derzeitigen ISO-Container und CEN-Wechselbehälter seien zwischen Lkw, Bahn und Schiff schwer oder gar nicht umzuladen. Deshalb werde ein solcher "EU-Supercontainer" von der Wirtschaft begrüßt, erklärte der Sozialdemokrat aus Magdeburg. Wichtig sei, dass der Neuling mit einer voraussichtlichen Außenhöhe von 2900 mm nicht vorgeschrieben werde. Stockmann: „Die Intermodaleinheit soll sich aufgrund ihres Charmes für die Unternehmen und Kunden von selbst durchsetzen." (vr/dw)
EU-Parlament will den universellen Supercontainer
Die derzeitigen Frachtcontainer und Wechselbehälter können nur schwer zwischen LKW, Bahn und Schiff umgeladen werden