EU-Kommission genehmigt Euromax

11.01.2005 13:02 Uhr

Für die Wettbewerbshüter verschafft der Zusammenschluss des Terminalbetreibers Europe Container Terminals (ECT) und der Reederei P&O Nedlloyd keine marktbeherrschende Stellung für ECT

Brüssel. Im Hafen von Rotterdam entsteht ein neuer Hochsee-Containerterminal. Bauen und betreiben wird ihn „Euromax“, ein Zusammenschluss des führenden Terminalbetreibers Europe Container Terminals (ECT) und der Container-Linienschifffahrtsgesellschaft P&O Nedlloyd. Die EU-Kommission hat das Joint Venture nach der Fusionskontrollverordnung genehmigt. Sie kam nach erfolgter Prüfung zu dem Schluss, die Transaktion werde die Stellung von ECT gegenüber den Hauptkonkurrenten, die ihre Terminalkapazitäten in nordeuropäischen Häfen ebenfalls ausbauen, „nicht wesentlich verändern“. Laut EU-Behörde werden auf den „Euromax“-Terminal weniger als 10 Prozent der Geschäftstätigkeit des nordeuropäischen Marktes entfallen. Damit stünden den Linienschifffahrtsgesellschaften genügend Möglichkeiten an anderen Terminals zur Verfügung. Der Superterminal soll 2008 in Betrieb gehen. (dw)

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