Frankfurt am Main. Grund für die erhöhte Nachfrage aus dem In- und Ausland war die weltweit anziehende Konjunktur. Starke Nachfrage erhielt die deutsche Industrie im April vor allem aus Asien und den USA. Der Auftragsbestand stieg auf Grund fehlender Vormaterialien und längerer Lieferzeiten weiter an. Vor allem die Verknappung von Metallen, wie Stahl, Kupfer und Aluminium, und Elektronikkomponenten führte zu Lieferengpässen. Als Folge des starken Preisanstiegs bei Metallen und Rohöl stiegen die durchschnittlichen Einkaufspreise im April 2004 zum siebten Mal in Folge. Auf Grund dieser Kostenentwicklung konnten viele Industrieunternehmen ihre Verkaufspreise größtenteils nicht weiter senken. Damit war der April der erste Monat seit September 2002, in dem die Verkaufspreise per Saldo nicht reduziert wurden.
EMI: Die Geschäfte laufen
Zuwächse beim Neugeschäft und Produktionsausweitung sorgen dafür, dass der BME/Reuters Einkaufsmanager-Index (EMI) im Berichtsmonat April auf 55.3 (Vormonat: 54.1) gestiegen ist. Besonders gut lief es in Investitions- und Vorleistungsgüterbranche.