Frankfurt/Main. Der Aufschwung der Binnenkonjunktur sowie die wirtschaftliche Erholung in der Eurozone (Frankreich, Italien) bescherte den Unternehmen erneut eine robuste Zunahme an Neuaufträgen (58,4). Das Auftragsplus veranlasste die Firmen, ihre Beschäftigtenzahlen zum elften Mal in Folge zu erhöhen. Damit konnten die Unternehmen eine weitere Zunahme der Auftragsbestände verhindern. Verknappungen von Roh- und Vormaterialien sowie Kapazitätsengpässe führten zu einer Verlängerung der Lieferzeiten. Vormaterialien (Metalle, Öl, Energie, Papier, Verpackungen, Kunststoff) verteuerten sich im August annähernd so stark wie im Rekordmonat Juli und führten zu einer kräftigen Erhöhung der Einkaufspreise. Die Firmen gaben ihre Mehrkosten in Form ansteigender Verkaufspreise zum Teil direkt an ihre Kunden weiter. Insgesamt fiel die Erhöhung der Verkaufspreise aber deutlich niedriger aus als der Anstieg der Einkaufspreise.
EMI: Beschäftigtenzahlen steigen zum 11. Mal in Folge
Die deutsche Industrie verzeichnete auch im August kräftige Zuwächse bei Produktion und Auftragseingang. Einkaufsmanager-Index fällt trotzdem leicht, steht aber weiter auf Wachstum.