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Emder Siag Nordseewerke beendet bald Kurzarbeit

Von 690 sind bis zu 200 Mitarbeiter derzeit noch in Kurzarbeit
© Foto: ddp/Nigel Treblin

Wegen der guten Auftragslage rechnet die Werft damit, dass im Juni die Kurzarbeit beendet werden kann


Datum:
17.02.2011
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Emden. Die Siag Nordseewerke GmbH im ostfriesischen Emden rechnet fast ein Jahr nach der Übernahme der Traditionswerft mit einem baldigen Ende der Kurzarbeit. Die Auftragslage sei sehr gut, sagte Geschäftsführer Rüdiger Schaaf am Donnerstag ohne weitere Detailangaben. Von 690 Mitarbeitern seien zwar noch bis zu 200 in Kurzarbeit, diese werde jedoch voraussichtlich im Juni enden. Der Umbau der ehemaligen Großwerft des Thyssen-Krupp-Konzerns zu einem Hersteller von Komponenten für Offshore-Windkraftanlagen sei in vollem Gange.

"Der Offshore-Bereich ist ein Riesen-Markt", sagte Dagmar Schaaf, die im November den Vorsitz des Aufsichtsrates übernommen hatte. Nach ihren Angaben wurden bisher Angebote im Volumen von 1,4 Milliarden Euro auf dem Markt platziert. Gute Chancen rechnet sich Siag auf Abschlüsse von rund 500 Millionen Euro aus. "Fast ein Drittel dieser Aufträge sind in trockenen Tüchern", sagte sie. Noch in diesem Jahr sei eine Auslastung von 100 Prozent zu erwarten.

Die Siag Schaaf Industrie AG aus Dernbach (Rheinland-Pfalz) hatte die Werft im März 2010 zu großen Teilen von ThyssenKrupp übernommen. Statt Schiffe sollen künftig Komponenten für Windkraftanlagen auf See gebaut werden, darunter Türme und Umspannplattformen. Den Bau von stark gefragten Bauschiffen schloss Schaaf jedoch aus. Mit den letzten Restarbeiten an Marineschiffen werde sich die Werft vom Schiffbau verabschieden.

Die Siag-Gruppe beschäftigt weltweit 2000 Mitarbeiter an 13 Standorten in Europa, Afrika, Asien und den USA. Zielmärkte sind Windkraftanlagenhersteller, Energieerzeuger im nuklearen, konventionellen und alternativen Bereich. (dpa)

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