Aber die Werte liegen immer noch deutlich unter der magischen 50 Punkte-Grenze, die auf eine wachsende Wirtschaft schließen lässt. Ein Hauptgrund sind die wegen der in- und ausländischen Auftragsschwäche weiterhin geringen Neuaufträge in der Industrie. Zudem, so ergab die dem Index zugrunde liegende Umfrage, würden Investitionen nach wie vor aufgeschoben. Die Wirtschaft reagiert darauf mit einem weiteren Abbau der Lagerbestände und der Kürzung der Produktion. Insgesamt sind die Rückgänge aber nicht mehr so stark wie noch zum Jahresende 2001. Der US-Einkaufsmanager-Index ISM ist von 48,1 Punkten im Dezember auf 49,9 Punkten im Januar gestiegen und ist damit nur knapp an der 50 Punkte-Grenze vorbei geschrammt.
Einkaufsmanager-Index: Abschwung geht weiter
Der Abschwung in der deutschen Industrie setzt sich auch im Januar fort. Zwar kletterte der BME/Reuters-Einkaufsmanager-Index um 1,84 Prozent von 43,5 Punkten auf 44,3 Punkte.