Duisburg. „Mit dieser Akquisition wird Duisburgs herausgehobene Position im konventionellen Stückgut-Bereich nachhaltig gestärkt“, sagt Erich Staake, Vorstandssprecher des Duisburger Hafen. Schätzungen zufolge werden pro Jahr bis zu 500 Millionen Tonnen Stückgut über die Weltmeere gefahren, die sich aufgrund ihrer Abmessungen nicht in Containern transportieren lassen, sondern stattdessen verpackt werden müssen. Eine Dienstleistung, die zum Geschäft der VTS-Gruppe zählt. Pro Jahr verpackt VTS ein Industriegütervolumen im Wert von mehr als eine Milliarde Euro. VTS sei Marktführer im Bereich Spezialverpackungen für den Maschinen- und Anlagenbau mit zahlreichen Außenstellen in der Produktion bei Kunden vor Ort, teilt der Hafen mit. Das Unternehmen mit Betriebsstätten unter anderem in Essen, Chemnitz und Antwerpen beschäftigt 280 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro. Ein unternehmensintern entwickeltes, IT-gestütztes Verfahren ermöglicht die weltweite Transparenz und Kontrolle der Güter zu jeder Zeit an jedem Ort. Der Markt der Verpackungsleistungen umfasse in Deutschland ein Umsatzvolumen von rund 700 Millionen Euro. Zukünftig wird die Duisport-Gruppe in der Lage sein, den Export von Maschinen und Anlagen verbunden mit der Verpackung sowie weiteren logistischen Dienstleistungen anbieten zu können. Staake: „Diese Übernahme wird zur Stärkung der Logistikdrehscheibe Duisburg beitragen und für die Schifffahrts- und Umschlagunternehmen am Standort zusätzliche Transport-Volumina generieren.“
Duisburger Hafen schluckt VTS-Gruppe
Zum 1. Januar 2007 wird der Duisburger Hafen die VTS-Gruppe mit Sitz in Essen übernehmen.