Drei führende deutsche Privatbahnen haben in Dortmund ein Kooperationsabkommen für den Schienengüterverkehr abgeschlossen. Beteiligt sind neben dem Unternehmen Connex Cargo Logistics (Frankfurt/Berlin), das mit 28 eigenen Lokomotiven Güterverkehr betreibt, der zweitgrößte deutsche Binnenhafen in Köln sowie die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe Weser GmbH (EVB) mit Sitz in Zeven (Niedersachsen), teilten Sprecher der Firmen am Mittwoch bei der Unterzeichnung beim Dortmunder Eisenbahngipfel mit. Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) verfügt über ein eigenes Streckennetz von 100 Kilometern und betreibt Container-Shuttles von Köln und Duisburg nach Rotterdam und von Köln nach Basel. Die EVB hält ein Streckennetz von 285 Kilometern zwischen Bremerhaven, Bremen und Hamburg in Gang, wobei täglich mehrere Zugverbindungen für Güter, aber auch Personenverkehr planmäßig angeboten werden. Die Zusammenarbeit soll dazu führen, dass die Güterzugachse der HGK zwischen Köln über Mannheim nach Basel mit den Connex-Standorten in Baden-Württemberg und in Nord- und Ostdeutschland verknüpft wird. Außerdem wollen sich die Unternehmen gegenseitig bei der Bereitstellung von Ersatzlokomotiven und Personal aushelfen. (vr/dpa)
Drei Privatbahnen wollen im Güterverkehr zusammenarbeiten
Mit vereinten Kräften sollen Güterzugachsen erweitert werden