Dobrindt will Zündsperren für ertappte Alkoholfahrer testen

06.02.2015 14:10 Uhr
Alcolock
Mit Zündsperren springt der Motor nur an, wenn der Fahrer bei einem Atemtest null Promille hat
© Foto: Picture Alliance/Markus Beck

Das Bundesverkehrsministerium plant einen auf fünf Jahre angelegten Modellversuch bei Fahrern, die mit mindestens 1,6 Promille im Blut ertappt wurden.

Berlin. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Zündsperren für alkoholauffällige Autofahrer testen, die ihren entzogenen Führerschein zurückbekommen. „Mit dem Einsatz von Alkoholsperren wollen wir ihnen helfen, wieder verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Freitag).

Geplant ist ein auf fünf Jahre angelegter Modellversuch, wie das Ministerium am Freitag bestätigte. Mit den Zündsperren springt der Motor nur an, wenn der Fahrer bei einem Atemtest null Promille hat.

Eingesetzt werden soll dies unter anderem bei Fahrern, die mit mindestens 1,6 Promille im Blut ertappt wurden oder Anzeichen für Alkoholmissbrauch aufweisen. Neben dem Einbau eines Sperrsystems ist auch eine Beratung vorgesehen. Ziel sei ein „echter Lerneffekt“, sagte Dobrindt. Details will er am 19. Februar vorstellen. (dpa)

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