Bonn. Das britische Unternehmen bietet vorwiegend Regierungsinstitutionen und staatlichen Organisationen Dienstleistungen im Bereich Druck- und Dokumentenmanagement an, teilte die Deutsche Post am Mittwoch mit. In britischen Medien wurde ein Kaufpreis von 120 bis 130 Millionen Pfund (192 Millionen Euro) genannt. Dies wollte die Post auf Anfrage nicht kommentieren. Kartellrechtliche Auflagen erwartet der Bonner Konzern aus der Übernahme nicht. Williams Lea habe in den vergangenen Jahren insbesondere neue Märkte in den USA und Asien erschließen und neue Kunden gewinnen können, erklärte die Post. The Stationery Office erzielte 2005 mit etwa 600 Mitarbeitern einen Umsatz von fast 100 Millionen Euro.
Deutsche-Post-Tochter Williams Lea kauft zu
Die Deutsche Post baut ihr internationales Geschäft weiter aus. Die Posttochter Williams Lea übernimmt das englische Unternehmen The Stationery Office (London) von der Beteiligungsgesellschaft Apax Partners.