Bonn: Über einen Zeitraum von mehreren Monaten bieten drei Briefstationen die Möglichkeit, rund um die Uhr und alternativ zur Annahme in einer Postfiliale eine Auswahl von häufig genutzten Basisbriefprodukten einzuliefern. Ziel der Pilotphase ist es, die Tauglichkeit der Geräte für den Alltagsgebrauch und die Nachfrage bei den Kunden zu testen. Neben den üblichen Briefformaten vom Standardbrief bis zum Maxibrief können Bücher- und Warensendungen, aber auch Postzustellungsaufträge in Auftrag gegeben werden. Darüber hinaus sind Zusatzleistungen wie Einschreiben, Nachnahmesendungen oder eine Anschriftenprüfung möglich. Die Briefstation berechnet darüber hinaus je nach Auftrag das korrekte Entgelt und druckt dieses auf die Sendung auf. Zwar nehmen die Briefstationen keine Infopostsendungen an, aber bestimmte Mengen an Infobriefen als Standard-, Kompakt- und Großbrief können problemlos eingeliefert werden. Die Bezahlung an den Briefstationen erfolgt mit der „Postcard“. Diese ist die kostenlose Geschäftskundenkarte der Deutschen Post, von der inzwischen mehr als 500.000 Exemplare durch über 290.000 Gewerbekunden bundesweit genutzt werden. Die Bedienführung an der Briefstation erfolgt über einen Touchscreen-Bildschirm. Große Einschubfächer ermöglichen die Einlieferung auch größerer Infobriefmengen. Hersteller der Pilotgeräte ist die südkoreanische Firma Samkyung.
Deutsche Post testet in Köln neue Briefstationen für Gewerbekunden
Die Deutsche Post wird ab August an drei Standorten in Köln ein neues Angebot für Gewerbekunden zur automatischen Annahme von Briefsendungen testen.