Bonn. Dabei wird DHL Global Mail, die im Konzern Deutsche Post verantwortliche Einheit für das internationale Briefgeschäft, 49 Prozent und Yamato Holdings 51 Prozent der Anteile halten. Die Post sei damit der erste ausländische Anbieter, dem der Einstieg in den japanischen Briefmarkt gelungen ist. Der gelbe Riese und Yamato kooperieren bereits seit dem Jahr 2004 im Bereich der internationalen Briefzustellung. Der private Briefdienstleister Yamato setzt jährlich rund acht Milliarden Euro um. Der japanische Briefmarkt habe ein Volumen rund 13 Milliarden Euro, die Bereiche „Non-Correspondence“ und Direktmarketing seien frei für den Wettbewerb. Das Marktsegment Non-Correspondence habe einen Umfang von fast vier Milliarden Euro. Darüber hinaus sei weiteres Marktpotential im Bereich Direktmarketing in Höhe von rund sieben Milliarden Euro vorhanden. „Mit dem Joint Venture vertiefen wir unsere langjährige und sehr erfolgreiche Kooperation mit Yamato und schaffen eine hervorragende Plattform, um die enormen Chancen im zweitgrößten Briefmarkt der Welt zu nutzen,“ sagte Klaus Knappik, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Brief bei der Post.
Deutsche Post steigt in japanischen Briefmarkt ein
Die Tochter der Deutschen Post DHL Global Mail hat mit Yamato Holdings die Gründung eines Joint Ventures in Japan im Bereich Brief vereinbart. Das neue Gemeinschaftsunternehmen sei im Lande das erste seiner Art und werde ein vollständiges Angebot von Direktmarketingdienstleistungen anbieten.