Die Deutsche Post hat sich mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf die Einrichtung eines Pensionsfonds geeinigt. "Damit haben wir für über 270.000 Menschen die Möglichkeit geschaffen, die Riester-Rente in Anspruch zu nehmen", sagte Rolf Büttner, Bundesvorstandsmitglied der Gewerkschaft, in Erfurt. Dieser Schritt sei ein Meilenstein. Ein Tarifvertrag dazu solle bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Somit könnten die Mitarbeiter des Unternehmens und die Konzerntöchter in Deutschland ab 2002 an in den neuen Fonds einzahlen. Der Konzern beabsichtige bis 2002 acht Prozent mehr Ausbildungsstellen einzurichten. 1200 Betriebsräte der Deutschen Post aus ganz Deutschland hatten über die Eckpunkte für den Pensionsfonds mit ver.di verhandelt. Es sei vorgesehen, dass Ehepartner daran partizipieren könnten. Wie sich die Arbeitgeber beteiligen, ist noch nicht geklärt. Um den Fonds attraktiver zu machen, wolle die Gewerkschaft über eine Anschubfinanzierung verhandeln. Alle Arbeitnehmer sollen ab dem nächsten Jahr eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen, um die Absenkung des gesetzlichen Rentenniveaus aufzufangen. (vr/dpa)
Deutsche Post erzielt Einigung mit ver.di
Der Dienstleister hat mit der Gewerkschaft einen Pensionsfonds ausgehandelt