Hannover. Die Dekra hat sich im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge für einen bundesweiten Pilotversuch mit 60-Tonnen-Fahrzeugkombinationen ausgesprochen. „60-Tonnen-Züge sind definitiv eine Chance, den drohenden Verkehrskollaps zu vermeiden", sagte Dekra-Chef Klaus Schmidt im Rahmen eines Pressegesprächs. Die Auswirkungen dieser extralangen und schweren LKW auf die Verkehrssicherheit seien bisher ebenso wenig bekannt wie die Auswirkungen auf die Fahrer sowie auf Fahrbahnbelastung, Brückenstatik und nicht zuletzt auf die Parkplatzsituation, so Schmidt weiter. Zwingende Voraussetzung für den Versuch sei jedoch, die Superlaster mit modernster Sicherheitstechnik auszustatten und die Fahrer speziell zu qualifizieren. Nur so seien die Vor- und Nachteile der Ausnahme-LKW objektiv bewertbar. (stb)
Dekra für EuroCombi-Tests
Die Sachverständigenorganisation hat auf der IAA einen bundesweiten Pilotversuch für 60-Tonner gefordert. Voraussetzung sei aber eine Ausstattung der Fahrzeuge mit modernster Sicherheitstechnik.