München. In Lägern und Produktionshallen funkt es immer mehr: WLAN, Datenfunk, Pick-by-Voice, Bluetooth, GMS, RFID und auch der Mikrowellenherd im Pausenraum – alle diese Geräte teilen sich eine schmales Funkfrequenzspektrum. Da die so genannten ISM-Frequenz-abschnitte von der staatlichen Regulierungsbehörde lediglich freigehalten werden, aber kein störungsfreier Betrieb sichergestellt wird, „ist so früh wie möglich ein unternehmensinternes Frequenzmanagement durchzuführen“, empfiehlt Fachwissen-Autor Viachaslau Shyfryn. Der Spezialist für Wireless Applications des Beratungshauses GHMT AG zeigt in seinem Beitrag, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um einen störungsfreien Betrieb der unterschiedlichen Funkquellen sicherzustellen. Ein rechtzeitig durchgeführtes Frequenzmanagement gewährleiste nämlich die angestrebte Verfügbarkeit und spare Kos-ten bei Betrieb, Instandhaltung und Fehler-suche, so der GHMT-Experte. Oftmals würden in der Praxis zum Beispiel bei WLAN einfach ein paar mehr Sendestationen installiert, um die Verfügbarkeit des Funksystems im gesamten Lager zu gewährleisten. Dies führe aber schnell zu erhöhten Beschaffungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten, schreibt Shyfryn. Der Funkexperte empfiehlt daher, bei der Planung von Wireless LAN in Logistik- und Fertigungsbereichen besonders die veränderlichen Umgebungsbedingungen im Rahmen iterativer, simulationsgestützter Schritte zu berücksichtigen. Er rät, vor und nach der Installation von Funksystemen professionelle funktechnische Studien und präzise Messungen durch einen neutralen Dritten durchzuführen. Artikel in der Rubrik "Fachwissen" zum kostenlosen Herunterladen.
Datenfunk: Störungsfreier Betrieb in Lager und Produktion
In Lägern und Produktionshallen funkt es immer mehr. Wie sich Störungen zwischen verschiedenen Datenfunksystemen vermeiden lassen, zeigt Viachaslau Shyfryn in seinem Fachwissen-Beitrag.