Die zur Deutschen Post World Net (DPWN) gehörende Danzas-Organisation verspricht sich ein aussichtsreiches Geschäft am Hafen- und Logistik-Standort Hamburg. Vor allem die Gateway-Funktion für die Stückgutverkehre von und nach Skandinavien und den Baltischen Staaten werde in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen, betonten übereinstimmend Peter Wagner, Chief Executive Officer (CEO) der Danzas-Gruppe, und Dr.Christoph Stehmann, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Danzas Eurocargo in Hamburg anlässlich der Inbetriebnahme des neuen, rund 40 Millionen Mark teuren Logistik-Terminals im Hafengebiet Hohe Schaar vor rund 160 Gästen. Unter dem Dach der neuen Anlage, die über einen externen Investor realisiert wurde, hat das Unternehmen die Aktivitäten der bis dato auf drei Standorte in Hamburg verstreuten Betriebsteile vereinigt. Damit hat der Integrationsprozess der Danzas-Organisation als Folge der Zukäufe von Nedlloyd European Transport Division (ETD) und der schwedischen Firma ASG AB in Hamburg einen optischen Abschlusspunkt erfahren. Stehmann betonte gegenüber der Verkehrs-Rundschau, dass eine Ansiedlung des Logistik-Zentrums im neuen Güterverkehrszentrum (GVZ) Moorwerder, das eigentlich näher an den Altanlagen liegt, aus Kostengründen nicht in Betracht kam. Das jetzige Grundstück am Hafenrand weise eine Reihe von verkehrstechnischen Vorzügen auf. Die Anlage erstreckt sich über eine Grundfläche von 90.000 Quadratmetern. Es besteht eine Option auf weitere 20.000 Quadratmeter, die Stehmann bei entsprechender Geschäftsentwicklung auch einlösen will. Herzstück ist ein neues Hochregallager, das die Umschlaghalle ergänzt. (vr/eha)
Danzas-Organisation: Hamburg wird wichtige Drehscheibe
Das neue Grundstück am Hafenrand besticht durch verkehrstechnische Vorteile