CSU: Konkurrenten in Post-Mindestlohn einbeziehen

06.11.2007 18:16 Uhr

Peter Ramsauer verlangt Neuverhandlung des Tarifvertrages: Arbeitgeberverband Postdienste soll auf Konkurrenten zugehen

Berlin. Im Streit um einen Post-Mindestlohn hat sich der Vorsitzende der CSU-Landtagsgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, für eine Änderung des abgeschlossenen Tarifvertrages ausgesprochen. „Am besten wäre es, dass noch einmal neu verhandelt wird, mit allen anderen Arbeitgebern in dieser Branche“, sagte Ramsauer heute in Berlin. „Dann würden wir so etwas wie einen wirklich flächendeckenden Tarifvertrag bekommen und dann täten wir uns politisch auch viel leichter.“ An den von der Deutschen Post dominierten Arbeitgeberverband Postdienste und die Gewerkschaft Verdi appellierte der CSU-Politiker, „sich noch einmal zu öffnen“. Dafür gebe es noch fünf Tage Zeit, meinte Ramsauer unter Anspielung auf die nächste Sitzung des Koalitionsausschusses Anfang kommender Woche. Dort soll das strittige Thema abgehakt werden. Der Arbeitgeberverband Postdienste hat mit Verdi und zwei anderen Gewerkschaften Mindestlöhne für Briefverteiler und -zusteller zwischen 8,00 und 9,80 Euro vereinbart. Dies sehen CDU/CSU und die Postkonkurrenten als zu hoch an. (dpa/sb)

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