Hamburg/Berlin. Chinas größte Reederei Cosco will ihre Aktivitäten in Europa ausbauen und setzt dabei auch auf den Hamburger Hafen. „Wir werden unsere Zusammenarbeit mit Europa unter anderem in den Häfen von Hamburg und Rotterdam vertiefen und einen intensiven Informationsaustausch betreiben“, kündigte der Chef der China Ocean Shipping Company, Li Yunpeng, am Freitag auf dem Wirtschaftstreffen „Hamburg Summit: China meets Europe“ in der Hansestadt an.
Basis sei eine gute Infrastruktur. Diese sei in Europa grundsätzlich gut entwickelt – „allerdings ist sie ungleich über die Regionen verteilt“, sagte Li. Der Hamburger Hafen musste zuletzt eine Niederlage einstecken, weil das Bundesverwaltungsgericht die dringend erwartete Entscheidung zur Elbvertiefung vertagt hat. In Berlin begannen am Freitag deutsch-chinesische Regierungsgespräche. (dpa)