Containerschiffe können in der Elbe größere Wassertiefen als bisher

14.10.2026 08:18 Uhr | Lesezeit: 2 min
HHLA Containerterminals im Hamburger Hafen
Die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens für große Containerschiffe werde verbessert, sagte Hamburgs Wirtschaftssenatorin
©Foto: HHLA/Martin Elsen

Die Fahrrinne der Unter- und Außenelbe ist schon vor einigen Jahren ausgebaggert worden, nun soll der Hamburger Hafens für große Containerschiffe besser erreichbar sein.

Containerschiffe können künftig in der Elbe größere Wassertiefen als zuvor nutzen, wodurch Schiffe schwerer beladen werden können. Die neuen Regeln gelten laut Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) vom 17. November an. Containerschiffe können dann unabhängig von der Tide mit einem Tiefgang von bis zu 13,8 Metern zwischen Cuxhaven und Hamburg verkehren.  Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) teilte mit, die Nachricht sei gut für Hamburg. „Die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens für große Containerschiffe wird damit verbessert.“

Elbvertiefung liegt Jahre zurück

Die Fahrrinne der Unter- und Außenelbe – der Abschnitt von der Nordseemündung bis Hamburg – war von Juli 2019 bis März 2021 ausgebaggert worden. Zwar hieß es schon Anfang 2022 von den Behörden, dass die Elbvertiefung abgeschlossen sei. Die GDWS schränkte aber im Sommer 2023 die Freigabe ein. Gründe waren Munitionsfunde und Sedimente in der Fahrrinne. Nach Einschätzung der Hamburger Wirtschaftsbehörde ist die Elbvertiefung bislang nicht vollendet, weil die versprochene Tiefe für von der Tide abhängige Großschiffe nicht erreicht wird. Es fehlen demnach 20 Zentimeter.

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