Dinkelsbühl. Im Streit um das LKW-Fahrverbot auf der Bundesstraße 25 im südlichen Mittelfranken hat der Dinkelsbühler Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) 14 schwäbischen Speditionen „Ignoranz“ und „Gewinnsucht“ vorgeworfen. Nach Hammers Ansicht gehört der Lastwagenverkehr auf die Autobahn. „Der Grund, Gelder zu sparen, berechtigt nicht zur Körperverletzung unserer Bevölkerung durch Lärm und Abgase“, argumentierte das Stadtoberhaupt heute in einer Pressemitteilung. Zudem gehe es den Unternehmen keineswegs um die Freigabe der B25, sondern um ein Musterverfahren, das weitere Sperrungen verhindere. Dabei wäre es den Firmen zumutbar gewesen, das Ende des bis 31. März 2010 befristeten Testlaufs abzuwarten. Die Fuhrunternehmer hatten am Vortag erneut Klage gegen die Lastwagensperre auf der B25 angekündigt. Die Behörden hatten das Lastwagenfahrverbot am Jahresanfang auf einer Länge von 20 Kilometern verhängt, um den zunehmenden Mautausweichverkehr auf der B25 zu stoppen. (dpa)
Bürgermeister wirft Spediteuren „Gewinnsucht“ vor
Im Streit um das LKW-Fahrverbot auf der Bundesstraße 25 vergreift sich der Dinkelsbühler Oberbürgermeister im Ton