Brüssel will Übergangszeiten

09.11.2001 15:15 Uhr

Der Güterverkehr mit Beitrittsländern kommt erst langsam ins Rollen

Die Brüsseler EU-Kommission will den Marktzugang für Spediteure aus neuen Mitgliedsstaaten erst nach mehrjährigen Übergangsfristen öffnen. Damit sollen angesichts der noch stark unterschiedlichen Kostenniveaus Einbrüche für das Transportgewerbe in den jetzigen EU-Staaten vermieden werden, teilte die Kommission mit. Die 15 EU-Regierungen müssen diesem Vorschlag zustimmen, bevor er zur gemeinsamen Position für die Beitrittsverhandlungen werden kann. Eine fünfjährige Übergangsfrist sieht die Kommission vor für solche Staaten, die ihrerseits lange Fristen zum Schutz ihrer Spediteure vor der neuen Konkurrenz verlangen. Das sind nach Brüsseler Angaben Lettland, Polen und Ungarn. Dagegen sollen Estland, Litauen, Tschechien und die Slowakei, die für ihr jeweiliges Transportgewerbe keine oder kürzere Übergangsfristen erwarten, schon nach einem vierjährigen Übergang uneingeschränkten Zugang zum EU-Markt erhalten. (vr/dpa)

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.