Brenner und Frèjus leiden unter verstärktem Lkw-Verkehr

05.11.2001 15:29 Uhr

Italienisches Infrastruktursystem steht auf wackligen Beinen

Der italienische Transport-Dachverband Confetra warnt vor einem verstärkten Lkw-Aufkommen auf der Brennerstrecke und dem Frèjus Tunnel. "Unser Infrastruktursystem steht leider auf wackeligen Beinen. Es reicht ein einziger Unfall aus, um den gesamten Transportverkehr Richtung Nordeuropa in eine Krise stürzen", sagte Confetra Präsident Aldo Gatti. Aufgrund des aktuellen Unfalls im Gotthard-Tunnel und der geschlossenen Mont Blanc-Verbindung werden täglich rund 5.000 Lastkraftfahrzeuge auf eine der beiden Hauptachsen Richtung Norden oder Schweiz und Frankreich ausweichen. Ein schneller Ausbau der Infrastruktur sei daher immer unausweichlicher, forderte Gatti. Für Conftrasporto (Verband des Transportunternehmer) müsse ein besserer Ausgleich zwischen Schiene und Straße geschaffen werden. Der italienische Transportminister Pietro Lunardi warnte hingegen vor einer generellen Ablehnung von Tunnel-Strecken: ”Laut Statistik steht die Unfallsquote bei Straße und Tunnel in einem Verhältnis zehn zu eins.” (vr/im)

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