Stuttgart. Der heiße und trockene Sommer 2003 hat die Umschlagsmengen in der Binnenschifffahrt auf den niedrigsten Stand seit 1962 sinken lassen. Wie das Statistische Landesamt am Freitag in Stuttgart mitteilte, wurden im Südwesten 31,6 Millionen Tonnen und damit 11,1 Prozent weniger Güter ein und ausgeladen als 2002. Das Güteraufkommen auf dem Neckar sank um 11,9 Prozent, auf dem Rhein um 10,7 Prozent. Unter den Häfen verzeichnete Heilbronn mit 14,7 Prozent die größten Einbußen, gefolgt von Mannheim (12,7 Prozent) und Karlsruhe (9,4 Prozent). Durch das Niedrigwasser der Flüsse konnten die Binnenschiffe häufig nicht mit voller Ladung fahren, teilweise wurden die Fahrten unwirtschaftlich, hieß es. Die Zahl der an- und ablegenden Binnenschiffe stieg im Vorjahresvergleich um 7,8 Prozent. Die Auslastung der Schiffsladeräume ging von 40 auf 32,9 Prozent zurück. (vr/dpa)
Binnenschifffahrt bricht durch heißen und trockenen Sommer 2003 ein
Güteraufkommen in Südwest-Deutschland sinkt durch Niedrigwasser der Flüsse auf den niedrigsten Stand seit 1962