Dresden. Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) hat zusammen mit Tochterfirmen 2004 erstmals mehr als zwei Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. "Die Binnenhäfen haben das Potenzial als Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern genutzt", sagte Geschäftsführer Detlev Bütow am Mittwoch in Dresden. Der Umschlag lag rund 400 000 Tonnen über dem des Vorjahres, der Umsatz kletterte um neun Prozent auf rund zehn Millionen Euro. Der Verbund umschließt sechs Häfen, darunter zwei in Tschechien. Künftig soll der Umschlag von Stückgut und Containern gegenüber dem von Massengütern weiter an Bedeutung gewinnen. In den Elb-Häfen des Verbundes wurden 2004 mit 692. 000 Tonnen etwa 58.000 Tonnen mehr verladen als im Vorjahr. Mit 10.598 abgefertigten Containern verdoppelte die SBO das Ergebnis von 2003. In diesem Jahr soll die Zahl nochmals verdoppelt werden. Mit Start der LKW-Maut ist den Angaben zufolge die Nachfrage nach Transport auf dem Wasserwege in Größenordnungen gestiegen. (dpa)
Binnenhäfen an der Elbe halten Wachstumskurs
SBO hat 2004 erstmals über zwei Millionen Tonnen Güter umgeschlagen / LKW-Maut treibt Nachfrage