Frankfurt/am Main. Nachdem die ersten beiden Monate des Jahres bedingt durch den langen Winter den Einbruch der Transportnachfrage verlängert hat, zeigen sich seit März des Jahres Erholungstendenzen. Vor allem die Bauwirtschaft werde durch Sonderkonjunkturprogramme beflügelt, teilte der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) in einer Erklärung mit. Der BGL mahnt allerdings, die derzeitige Marktentwicklung nicht zu überschätzen und Chancen und Risiken abzuwägen. Unternehmen sollten nur in denjenigen Bereichen Kapazitäten aufstocken, in denen der Markt nach Dumpingfrachten wieder auskömmliche Perspektiven biete und auch mittelfristig eine bessere Kapazitätsauslastung zu erwarten sei. Transportbörsen sollten außerdem immer dann bei der betrieblichen Kapazitätsplanung vernachlässigt werden, wenn weiterhin nur der billigste Anbieter von Notstands- und Rückladungskonditionen gesucht werde. Angebote ohne leistungsgerechte Honorierung sollten in den Börsen virtuelle Ladungen bleiben, damit der Markt zu einem stabilen Gleichgewicht zurückfinden kann, so der BGL. (ab)
BGL: Erholungstendenzen im März
BGL: Bauwirtschaft im Aufschwung / Kapazitäten sollen an die Auslastung angepasst werden / Markt kann nur durch angemessene Honorierung wieder stabil werden