Best Practice: Die Frachtkosten im Griff

26.11.2007 11:18 Uhr
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Knapper Laderaum treibt die Frachtkosten in die Höhe. (Foto: Gebr. Weiss)
© Foto: Gebr. Weiss

Oft reicht schon eine Standard-Lösung für Supply Chain Execution aus, um das Frachtkostenmanagement in einem Unternehmen zu automatisieren. Einer der Anbieter von solchen Lösungen ist Inet-Logistics aus dem österreichischen Wolfurt. Ein neues Beispiel aus unserer Online-Reihe "Best Practice".

Wolfurt/Bingen. Wer eine Fracht von A nach B transportieren möchte, muss sich stets mit den dadurch entstehenden Kosten auseinandersetzen. Denn sind die Transportprozesse zu aufwendig, binden sie gerade in großen Unternehmen enorme Kapazitäten. Ob verschärfte gesetzliche Regelungen, höhere Energiepreise, knapperer LKW-Laderaum oder längere Transportwege – viele Faktoren lassen die Kosten in die Höhe schnellen, während die zur Verfügung stehenden Budgets meistens konstant bleiben. Das Unternehmen Oerlikon Balzers Coating – unter anderem Entwickler von Schichten und Verfahren im Bereich der Verschleißschutz-Beschichtung – hat aus diesem Grund vor einiger Zeit eine Software-Lösung eingeführt, die nun die zentralen Aufgaben der Supply Chain Execution (SCE) automatisieren soll. "Auf diese Weise werden logistische Prozesse optimiert, die Frachtkosten nachhaltig gesenkt und die Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg gesteigert", berichtet Urs Rusch, Head of Global Logistics EMEA der OC Oerlikon Balzers AG. Um das Frachtkostenmanagement effektiv optimieren zu können, hat sich das Unternehmen für einen Ansatz entschieden, bei dem über eine den jeweiligen ERP-Systemen vorgelagerte Fachlösung für Supply Chain Execution die Prozesse des Transport- und Frachtkostenmanagement miteinander vernetzt und aus einem Guss gesteuert werden. Gewählt wurde ein Angebot namens "logistics-server" der Inet-Logistics GmbH aus Österreich. Eine Lösung, die bereits weit verbreitet ist: "Aktuell verwenden mehr als 70 Unternehmen unsere Software-Lösungen für Supply Chain Execution, darunter auch ThyssenKrupp, Novartis, Hilti, Henkel, Kraft Foods, Fiege, Panalpina und DHL", erläutert Oswald-Werle, CEO bei Inet-Logistics im österreichischen Wolfurt. In einem gemeinsamen Workshop wurde schließlich ein Lösungsweg konzipiert, der auf eine nachhaltige Kostenreduzierung der Frachtkosten durch eine weitgehende Automatisierung aller mit der Planung, Vorbereitung und Nachverfolgung von Transportprozessen im Zusammenhang stehenden Aufgaben zielte. In unserer Online-Rubrik "Best Practice" berichten wir darüber, wie die neue Software in die Anwendungslandschaft des Unternehmens integriert und wie auf diesem Weg im Transport- und Frachtkostenmanagement bei Oerlikon Balzers Coating eine größere Transparenz hergestellt wurde. Ein Beispiel aus der Praxis. >>> Zum Beitrag "Frachtkosten nachhaltig senken"

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