Die Berliner Hafen- und Lagerhausbetriebe Behala stellten am Freitag im Westhafen ihre neue Containerumschlaganlage in Dienst. Für den trimodalen (Schiff/Bahn/Lkw) Umschlag steht eine Verladebrücke mit 40-Tonnen-Portalkran zur Verfügung. Hergerichtet wurden 8000 Quadratmeter Stellfläche für 674 TEU – einschließlich Stellplätzen für je 12 Kühl- und Gefahrgutcontainer. Ein 172 Meter langer Kai reicht für die Abfertigung von zwei Europaschiffen. Unmittelbar am Kai wurden zwei Gleise im Bereich der Containerbrücke verlegt. Diese und weitere Investitionsobjekte sind Teile eines 42 Millionen Mark-Programms. Die Hälfte der erforderlichen Finanzmittel kommt aus EU-Töpfen, der Rest aus Eigenmitteln. Ziel ist die Umwandlung des Westhafens zu einem trimodalen innerstädtischen so genannten Güterverkehrssubzentrum /GVS (Binnenschiff/Bahn/Straße). (vr/mr)
Behala-Containerterminal in Betrieb
Programm von 42 Millionen Mark aus EU- und Eigenmitteln finanziert