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Bahn peilt 2010 wieder schwarze Zahlen bei Güterzügen an

Bahnchef Rüdiger Grube
© Foto: Michael Latz

Sowohl DB Schenker Rail als auch DB Schenker Logistics verbuchten bis Ende September ein deutliches Umsatzwachstum


Datum:
25.10.2010
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Berlin. Die Deutsche Bahn will ihre Güterzüge nach dem massiven Einbruch wegen der Konjunkturkrise schon in diesem Jahr aus der Verlustzone steuern. "Unser Ziel ist es, dass wir 2010 wieder schwarze Zahlen schreiben", sagte Vorstandschef Rüdiger Grube der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das Geschäft der Güterzug-Sparte DB Schenker Rail belebe sich spürbar. Bis Ende September legte der Umsatz um 17,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu. Die weltweiten Frachttransporte zu Lande, zur See und in der Luft holten ebenfalls auf: Die Speditionssparte DB Schenker Logistics verbuchte bis Ende September ein Umsatzplus von 26,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro.

Schenker Rail war im Krisenjahr 2009 mit 189 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern in die roten Zahlen gesackt. Im ersten Halbjahr 2010 verringerte die Sparte ihren Verlust auf 19 Millionen Euro nach minus 121 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Schenker Logistics steigerte zum Halbjahr den Gewinn auf 110 Millionen Euro (Vorjahr: 37 Millionen Euro). Angesichts der Fracht-Erholung zeichne sich für den gesamten Konzern ab, dass der Umsatz 2010 stärker zulegen könnte als auf die bisher erwarteten 32 Milliarden Euro - ohne die hinzugekaufte britische Tochter Arriva. "Das kann höher ausfallen", sagte Grube. Im vergangenen Jahr war der Umsatz auf 29,3 Milliarden Euro gesunken.

Im Güterverkehr sei es sogar teils schwierig gewesen, genügend Wagen bereitstellen zu können, erläuterte der Bahnchef. "Zur Zeit können wir die traditionelle Herbstspitze in unserem Geschäft bewältigen. Wir haben so viele Wagen, wie wir brauchen. Aber auch mehr Wagen in den Werkstätten." Hintergrund sei, dass viele Waggons vorsorglich mit neuen Achsen und Radscheiben ausgerüstet werden. Anlass ist das Entgleisen eines Flüssiggas-Waggons im italienischen Viareggio 2009.

Die Kurzarbeit im Konzern habe nahezu abgebaut werden können. Nach insgesamt 13.500 Mitarbeitern im ganzen Jahr 2009 seien nun im Oktober noch weniger als 200 Beschäftigte in Kurzarbeit. (dpa)

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