Berlin. Im Tarifstreit mit der Lokführergewerkschaft GDL greift die Deutsche Bahn erneut zu rechtlichen Mitteln, um drohende Streiks zu verhindern. Beim Arbeitsgericht Mainz seien einstweilige Verfügungen beantragt worden, sagte ein Bahnsprecher am Mittwoch in Berlin. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat eine Urabstimmung eingeleitet, Ergebnisse sollen bis 6. August vorliegen. Bahn-Personalvorstand Margret Suckale sagte der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstag), Streiks sollten für unzulässig erklärt werden, weil "für die Forderungen einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern der DB AG und den Kunden ein riesiger Schaden zugefügt würde." (dpa)
Bahn greift erneut zu rechtlichen Mitteln
Die Deutsche Bahn geht rechtlich gegen drohende Lokführer-Streiks vor