Die Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Transportwesens muss ausgebaut und gestärkt werden. "Denn der Lastwagenverkehr liegt uns sehr am Herzen," sagt Italiens Vizeverkehrsminister Paolo Mammola in einem Interview mit der Fachzeitschrift "tuttotrasporti". Es sei keine leichte Aufgabe für die Regierung gewesen, 500 Millionen Euro für den Transportsektor aufzubringen, erklärt der Vizeminister. Mit finanziellen Zuschüssen soll dem Transportunternehmen unter anderem bei Benzinpreisen sowie bei anfallenden Kosten wie Straßengebühren sowie Wartung auf die Sprünge geholfen werden. Die Diskussion über den Steuerbonus bei Benzinpreisen sei noch immer im Gange. Die Entscheidung würde weniger von Italien, als viel mehr von Brüssel abhängen, berichtet Mammola. Es sei darauf zu achten, dass die gültigen EU-Regeln Italien nicht weiteren Schaden zufügen, wie es in der Vergangenheit leider passiert ist. "Eine permanente Präsenz in Brüssel wird daher immer wichtiger," fordert Mammola. (vr/im)
Ausbau des italienischen Transportwesens
Finanzielle Zuschüsse sollen der Branche auf die Sprünge helfen