Athen. Das Olympia-Engagement habe sich dennoch mehr als gelohnt, sagte Matthew Clarke, Business Development Manager der neu geschaffenen Schenker-Unit Global Sports Events (GSE) vor Journalisten in Athen. Bereits jetzt hätte man für die Zeit zwischen den Spielen zahlreiche Folgeaufträge unter Dach und Fach. Mit GSE will sich der Speditionskonzern in Zukunft noch stärker auf die logistische Abwicklung von Sportgroßveranstaltungen weltweit konzentrieren. Sport, so Matthew Clarke, werde zunehmend professionalisiert betrieben, und ein Engagement in diesem Segment sei ein imageträchtiges, aber auch lukratives und Geschäft, wenn man es entsprechend professionell betreibe. „In Sydney 2000, so Thomas Arvanitis, als Olympic Team Manager verantwortlich für die komplette Olympia-Logistik vor Ort in Athen, „hatten wir Masse, aber noch keine integrierte Logistik“. Das sei diesmal anders. Allein in den Ausbau des Lagers in Avlona 50 Kilometer nördlich von Athen hat die Stinnes-Tochter 2,1 Millionen Euro investiert, und die komplette Logistik sei reibungslos gelaufen. Große Hoffnungen setzt der Speditionskonzern in die kommenden Sportevents, darunter die Winterspiele in Turin 2006 und die Olympischen Sommerspiele in Peking 2008. Für beide Events ist Schenker offizieller IOC-Partner. Insgesamt arbeiten 150 Menschen für Schenker Griechenland, während der Spiele waren es 600.
Athen 2004: Schenker nimmt's sportlich
Die Stinnes-Tochter Schenker, offizieller Logistikpartner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), rechnet für ihre Geschäftsaktivitäten bei den Olympischen Spielen in Athen mit einem Mindestumsatz von 35 Millionen Euro, aber einem nur ausgeglichenen Ergebnis.