Peking: Die China Railway Corporation, das mongolische Ministerium für Straßenverkehr und Stadtentwicklung und das russische Verkehrsministerium haben laut er chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua eine Kooperationsvereinbarung für grenzüberschreitende Eisenbahnverbindungen, Zollabfertigung und Lichtzeichenanlagen unterschrieben.
Der chinesische Repräsentant Fei Dongbin sagte, dass der grenzüberschreitende Schienenfrachtverkehr zwischen China und der Mongolei durch das Abkommen von zwölf auf 18 Fahrten zunehmen wird. Der chinesisch-mongolische Grenzübergang Erenhot-Zamyn Uud handelt acht Millionen Tonnen an Fracht pro Jahr. In Zukunft werden die zwei Länder zwei neue Schienengrenzübergänge, namentlich den Ganqimaodu-Gashuun Sukhait Checkpoint und den Ceke-Shivee Khuren Checkpoint, aufbauen, um den grenzüberschreitenden Transport zu fördern. In 2020 sollen die mongolischen Exporte nach China 100 Millionen Tonnen erreichen. Die Mongolei besitzt viele Mineralstoffe. Die Eisen-, Kupfermineralien- und Kohlenexporte nach China, Japan und Korea werden hauptsächlich auf der Schiene transportiert, da dieser Modus schneller und billiger ist bzw. mehr Kapazität als der LKW-Transport bietet. Der intermodale Schienenverkehr zwischen China, der Mongolei und Russland wurde in 1956 eröffnet. In 2012 wurde der Breitspur-Schienenverkehr am Grenzübergang Erenhot-Zamyn Uud begonnen. (rup)