Wien. Der Aufsichtsrat der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag gab grünes Licht für den Kauf des Mautbetreibers Europpass von der italienischen Firma Autostrade. Die Totalübernahme würde rund 80 Millionen Euro kosten, berichtet die Zeitung “Kurier”. Autostrade reagierte auf das Übernahmeangebot bisher noch nicht. Zuvor hatte das italienische Unternehmen erklärt, es wolle die Mehrheit der Geschäftsanteile behalten. Mit dem Zukauf möchte die Asfinag als Mautbetreiber im angrenzenden Ausland einsteigen. Die besten Chancen rechnet man sich in der Slowakei aus, wo der Beschluss über die Einführung eines Mautsystems unmittelbar bevorstehen dürfte. Auch Ungarn, Tschechien und einige Balkanländer zählen zu den Hoffnungsgebieten der Asfinag. In ihr Auslandsengagement will das Unternehmen auch die Privatwirtschaft einbinden. (rv)
Asfinag will Europpass kaufen
Die österreichische Autobahngesellschaft will sich mit dem Zukauf als Mautbetreiber im benachbarten Ausland etablieren