Köln. Ein Konzept zur Arzneimittellogistik an den Endverbraucher hat der Bundesverband deutscher VersandapotherInnen (BVDVA) jetzt vorgelegt. "Darin haben wir alle Bedingungen definiert, die Logistik-Unternehmen erfüllen müssen, um den pharmazeutisch gesicherten Arzneimittelversandhandel in Deutschland mit zu organisieren", sagte Thomas Kerckhoff, Vorsitzender des BVDVA bei der Vorstellung des Konzepts in Köln. Vor allem solle die Kompetenz der Apotheker mit der von Logistik-Unternehmen verbunden werden. Beim Versand von Arzneimitteln müsse der Verbraucherschutz und die Arzneimittelsicherheit jederzeit gewährleistet sein, sagte Kerckhoff weiter. Das vorgelegte Konzept beruht nach Angaben des BVDVA auf den Erfahrungen der Schweizer MediService AG. Diese Versandapotheke verschickt in Kooperation mit der Schweizer Post jährlich zirka 300.000 Medikamentensendungen an ihre Kunden. Der Versand von Arzneimitteln ist nach Kerckhoffs Ansicht vor allem für chronisch kranke Menschen mit einem planbaren Medikamentenbedarf attraktiv. (vr/dpa)
Apotheker legen Logistikkonzept für Arzneimittelversand vor
Den Nutzen haben chronisch Kranke mit planbarem Medikamentenbedarf